Erstaunliche Zufallsentdeckung

Ursprünglich sind die Forscher der Göttinger Universitäts- Frauenklinik durch einen glücklichen Zufall auf die neue Behandlungsoption gegen Blasenschwäche aufmerksam geworden: Im Rahmen von Osteoporosebehandlungen mit dem Galileo – Trainingsgerät haben einige Patientinnen dem Oberarzt der Göttinger Urogynäkologie, Dr. med. Volker Viereck, ein intimes Geheimnis anvertraut. Nach dem mehrfachen Training auf dem Galileo Vibrationsgerät hatten einige Patientinnen zu ihrer größten Verwunderung bemerkt, dass sie plötzlich auch keinen unfreiwilligen Harnabgang mehr hatten. Da derartige Blasenfunktionsstörungen zu den medizinischen Herausforderungen unserer Zeit gehören, haben die Ärzte daraufhin beschlossen, die Wirkung der Reaktiven Galileo Therapie auf die Beckenbodenmuskulatur von Harn-inkontinenten Patientinnen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie zu untersuchen. Bei 80% der Frauen kam es zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden, teilweise wurde sogar die vollständige Heilung beobachtet.

Wirkungsweise:

Durch die Kippbewegung der Platte wird eine kurze Dehnung
in der Muskulatur erzeugt. Dadurch entsteht ein Reflex, der den Muskel
zusammenziehen lässt. Ähnlich vorstellbar, als würde der Arzt auf die Sehne
unterhalb des Knies mit dem Reflexhammer schlagen um einen Streckreflex des
Oberschenkelmuskels auszulösen.
Eine derartige Muskelkontraktion findet bei der
Kippbewegung der Galileo-Platte bis zu maximal 30 x in der Sekunde statt, je
nach eingestellter Frequenz. Aus diesem Grunde ist die Behandlungszeit auf
wenige Minuten (2 – 6 im höchsten Falle 9 Minuten) begrenzt. Das Behandlungsintervall bezieht sich auf 2 -3 x wöchentlich.

Harn-Inkontinenz
entwickelt. Erfolgreiches neues Behandlungskonzept gegen Harn-Inkontinenz
entwickelt                                               

 

Blasenschwäche ist für viele Frauen eine traurige Folge des Älterwerdens. Obwohl alleine in Deutschland rund 5 Millionen Frauen darunter leiden, gilt Harn-Inkontinenz immer noch als Tabuthema. Betroffene fühlen sich häufig gedemütigt und erfahren häufig drastische Einbußen in der Lebensqualität. Durch die unangenehmen Begleiterscheinungen diese chronischen Leidens ist der Weg in die soziale Isolation vorgezeichnet und den Älteren droht sogar die Abschiebung in die „Endstation Pflegeheim“.

Auch Männer kann z.B. nach Prostata OPs dieses Schicksal ereilen.

Die meisten Harn-inkontinenten Frauen leiden darunter, dass bei einer plötzlichen Erhöhung des Drucks im Bauchbereich, hervorgerufen durch Reaktionen wie z.B. Niesen, Lachen, Husten Pressen, Heben oder andere Kraftanstrengungen, unwillkürlich Urin abgeht. Häufig ist dies die Folge einer Senkung des Beckenbodens, die insbesondere nach schweren oder mehrfachen Geburten, nach
Unterleibsoperationen oder äußeren Verletzungen auftritt. Die Blasenschwäche
kann sich aber auch durch degenerative Gewebeschwächen mit zunehmendem
Lebensalter von ganz alleine entwickeln und immer weiter verschlimmern.

Gegen eine solche, Belastungs- oder Stress-Inkontinenz setzen Mediziner für Gynäkologie und Geburtshilfe vieler Universitätskliniken ein hochwirksames alternatives Behandlungskonzept ein. Das Prinzip der neuartigen, schmerzlosen Reaktiven Galileo Therapie, die ohne Medikamente oder chirurgische Eingriffe den betroffenen Frauen hilft, basiert auf niederfrequenten Schwingungen, die ganz spezielle Muskelaktivitäten erzeugen. Insbesondere werden dabei diejenigen inneren Muskeln trainiert und gestärkt, die für einen guten Blasenverschluss und die Kontrolle der Urinabgabe unerlässlich sind.

 

Praxis König

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