BOBATH

das Konzept

 

 

Die Grundlagen

Das Konzept beruht auf der Annahme der „Umorganisationsfähigkeit“ des Gehirns. Das heißt,
dass gesunde Hirnregionen, die zuvor von den erkrankten Regionen ausgeführten
Aufgaben neu lernen und übernehmen können.

Häufig sind bei traumatischen Hirnschädigungen nicht die eigentlichen Kontrollzentren zerstört, sondern nur die Verbindungswege unterbrochen, die durch konsequente Förderung und Stimulation des Patienten von Seiten alle betreuenden Personen (Pflegepersonal, Familienangehörige und Physiotherapeuten), neu gebahnt werden können.

Besonders nach einem Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung und Schädelhirntrauma – Verletzten, hat das Konzept gute Erfolge in der Rehabilitation.

 

 Was bringt das Bobath
– Konzept für den Patienten

 

Mit dem Bobath - Konzept wird im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden keine notdürftige Kompensation der Lähmung, sondern das Wiedererlernen normaler Bewegungsfähigkeiten erreicht.

Intensive Mitarbeit des Patienten vorausgesetzt, wird der gelähmte Patient wieder selbstständiger in den Aktivitäten des täglichen Lebens werden. Dauernde Pflegebedürftigkeit, Abhängigkeit von fremder Hilfe und Unterbringung im Pflegeheim können in vielen Fällen verhindert werden. Der frühzeitige Einsatz therapeutischer Bobath – Pflege schon auf der Intensivstation kann negative Entwicklungen, wie die Ausbildung von Spastik und das Erlernen unphysiologischer Bewegungsabläufe vermindern helfen.

Die fortgesetzte Anwendung der Prinzipien des Bobath – Konzeptes bewirkt für alle Patienten bessere Erfolgsaussichten in der weiteren Rehabilitation.

 

 Angestrebte Ziele

 Die Ziele des Bobath - Konzepts ergeben sich aus den zentralen Problemen von Patienten mit
Schädigungen des ZNS

Häufig bestehen teilweise oder vollständige Lähmungen eines oder mehrerer Körperabschnitte, dadurch wiederum entstehen komplexe Bewegungsstörungen wie: Unkontrollierte Muskelspannungsstörungen ( Spastik oder schlaffe Lähmung ), Gleichgewichtsstörungen, Beeinträchtigung der Tiefensensibilität (Orientierung im Raum), Kau- und Schluckstörungen, Sprachstörungen, Koordinationsschwierigkeiten ( Dinge nicht mehr zu erkennen oder zuordnen zu können ), Beeinträchtigung des Gesichts- und
Sichtfeldes.

 

So ergeben sich folgende Ziele:

        -     Vermeidung bzw. Hemmung von Spastik

-       Wiederherstellung eines angepassten Muskeltonus

-       Anbahnung normaler beidseitiger Bewegung

-       Vermeidung kompensatorischer Ausweichbewegungen der weniger betroffenen Seite

-       Normalisierung der Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt

-       Anbahnung normaler Gesichts-, Zungen-, Mund und Schluckmotorik

-       Selbstständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens

 

 

Praxis König

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